11-03-2026
Ein guter Nachtschlaf ist essentiell für deine Gesundheit. Leider gibt es viele Menschen, die die Frustration einer durch Schlafapnoe gestörten Nachtruhe erleben. Bei Schlafapnoe treten während des Schlafs regelmäßig Atemaussetzer auf, wodurch der Schlaf stark gestört wird. Dies kann zu Gefühlen von Schläfrigkeit und Müdigkeit am Tag führen, was wiederum unser tägliches Funktionieren und Wohlbefinden beeinträchtigt.
Etwa jeder zehnte Erwachsene schnarcht. Dies kann für die Umgebung störend sein, hat aber keine negativen physischen Folgen für die betroffene Person selbst. Dies kann sich jedoch ändern, wenn das Schnarchen mit Atemaussetzern einhergeht.
Ein Atemstillstand wird Apnoe genannt und bedeutet eine Atempause von zehn Sekunden oder länger während des Schlafs. Wenn Apnoen zu häufig auftreten, kann dies zu einer Schlafstörung führen. Der Atemstillstand verursacht einen Abfall des Sauerstoffgehalts im Körper, was zu gesundheitlichen Beschwerden führen kann. Wenn mehr als fünf Apnoen pro Stunde auftreten und Beschwerden bestehen, wird dies obstruktives Schlafapnoe-Syndrom (OSAS) genannt.
Viele Menschen erleben unspezifische Beschwerden, die allmählich schlimmer werden. Sie sind schnell müde, fühlen sich unwohl und sind reizbar. Mit zunehmenden Beschwerden kann tagsüber Schläfrigkeit auftreten, sogar beim Zeitunglesen, Fernsehen oder Autofahren. Konzentrationsprobleme, Gedächtnisstörungen, schwer kontrollierbarer Bluthochdruck, Herzklopfen und Herzrhythmusstörungen sind häufige Folgen der Schlafapnoe.
Obwohl lautes Schnarchen ein Symptom der Schlafapnoe sein kann, ist dies nicht immer der Fall. Während etwa 30 % der Erwachsenen schnarchen, leiden nur 4 % an Apnoe. Manchmal werden die vorübergehenden Atemaussetzer von anderen bemerkt. Die Atmung wird dann oft mit einem lauten Schnarchen und möglicherweise einer Drehung des Körpers wieder aufgenommen. Bei einigen Apnoe-Patienten sind die Atemprobleme jedoch nur durch Messungen feststellbar. Ein Erstickungsgefühl, Nachtschweiß, Aufwachen mit Kopfschmerzen oder ein trockener Mund können ebenfalls Symptome der Schlafapnoe sein.
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Schlafapnoe führt nicht nur zu Tagesmüdigkeit, sondern erhöht auch das Risiko für verschiedene Erkrankungen. Schwere Schlafapnoe tritt häufig in Kombination mit Bluthochdruck und Herzproblemen auf. Eine frühzeitige Diagnose ist wichtig, um Komplikationen zu vermeiden.
Die häufigste Form der Schlafapnoe ist das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom (OSAS). Bei dieser Form wird die Atmung durch eine „physische Barriere“ behindert. Die Behinderung kann verschiedene Ursachen haben, wie die Form des Kiefers oder Fettansammlungen im Rachen, wodurch der Raum hinter der Zunge und dem weichen Gaumen enger wird. Während des Schlafens können die Muskeln, die normalerweise die Atemwege offen halten, erschlaffen, wodurch der Rachenraum „zusammenklappen“ kann.
Es gibt verschiedene Maßnahmen, die du selbst ergreifen kannst, um deine Beschwerden zu lindern. Sorge für einen regelmäßigen Tag- und Nachtrhythmus. Menschen mit OSAS haben oft ein abweichendes Schlafmuster, bei dem sie tagsüber Nickerchen machen, um ihren täglichen Aktivitäten und Verpflichtungen nachzukommen. Dies stört die biologische Uhr und führt zu noch schlechterem Schlaf.
Begrenze auch den Konsum von Alkohol und Koffein, da diese Substanzen einen negativen Einfluss auf deinen Schlaf haben können. Rauchen kann eine regelmäßige Reizung der Nasen- und Rachenschleimhaut verursachen, was zu Schwellungen und einer Verengung der Atemwege führen kann.
Wenn du deine Apnoe reduzieren und dich besser fühlen möchtest, ist es ratsam, die folgenden Tipps zu beachten:
Wie bei Schlafproblemen bei Asthma wird die Verwendung einer Gewichtsdecke bei Schlafapnoe oder anderen Atemproblemen nicht empfohlen. Der Druck auf den Brustkorb kann die Atmung unruhiger machen und die Beschwerden verschlimmern.
Allerdings kannst du die Gewichtsdecke gut verwenden, um vor dem Schlafengehen zur Ruhe zu kommen. Nutze die Decke zum Beispiel eine Stunde vor dem Schlafen auf dem Sofa. Durch den Druck auf deinen Körper entspannt sich dein Körper, wodurch du leichter einschlafen kannst, wenn du ins Bett gehst.
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