11-03-2026
Viele Eltern denken, dass die schlaflosen Nächte vorbei sind, wenn ihr Baby in die Kleinkindphase kommt. Leider ist das nicht der Fall. Jeder Elternteil kann bestätigen, dass ein Kleinkind verschiedene Schlafphasen durchläuft. Es will nicht schlafen, will nicht ohne Mama oder Papa sein oder sagt, dass es Angst hat zu schlafen. Es gibt verschiedene Gründe, warum Kleinkinder nicht schlafen wollen. In diesem Blog erzählen wir dir diese Gründe, beantworten die häufigsten Fragen zum Schlafrhythmus deines Kleinkindes und geben dir Tipps für besseren Schlaf.
In den folgenden Situationen bekommt dein Kleinkind wahrscheinlich zu wenig Schlaf:
Einmaliges nächtliches Aufwachen wird deinem Kind nicht viele Probleme bereiten, aber chronischer Schlafmangel kann unangenehme Folgen haben. Er kann zum Beispiel führen zu:
Es gibt verschiedene Ursachen, warum dein Kleinkind nicht gut schläft. Im Folgenden erklären wir sie.
Der Schlafbedarf deines Kindes ändert sich, je älter es wird. Außerdem hängt das Aktivitätsniveau tagsüber mit dem Schlafniveau nachts zusammen.
Im Durchschnitt braucht ein Kind bis zu 2,5-3,5 Jahren ein Mittagsschläfchen. Wenn es aber nachmittags zu lange oder zu spät schläft, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es abends nicht einschlafen kann. Lass dein Kind dann zu Beginn des Nachmittags 1,5-2 Stunden schlafen, damit es abends auch gut einschläft. Fällt deinem Kleinkind das Einschlafen schwer, probiere mal, es eine halbe Stunde später ins Bett zu bringen, um zu sehen, ob das einen Unterschied macht.
Auch wenn dein Kleinkind krank ist, kann das für schlechte Nächte sorgen. Zum Glück geht das oft von selbst wieder vorbei. Du darfst deinem Kleinkind ruhig etwas mehr Aufmerksamkeit schenken, wenn es wegen Krankheit schlecht schläft, aber sorge dafür, dass du so bald wie möglich wieder zur normalen Routine zurückkehrst. Du möchtest nicht, dass dein Kleinkind sich daran gewöhnt und deshalb schlechter schläft.
Immer mehr Eltern nutzen ein Tablet oder den Fernseher, um ihr Kleinkind zu beschäftigen. Dagegen ist nichts einzuwenden, solange die Bildschirmzeit begrenzt bleibt. Lass dein Kind vor allem zwei Stunden vor dem Schlafengehen nicht mehr auf Bildschirme schauen. Das blaue Licht der Bildschirme hemmt die Produktion von Melatonin – dem Schlafhormon – und kann das Einschlafen erschweren. Außerdem kann die Bildschirmnutzung vor dem Schlafengehen zu unruhigem oder ängstlichem Verhalten führen.
Im Leben eines Kleinkindes verändert sich viel. Vielleicht geht es zum ersten Mal in die Kleinkindertagesstätte oder bekommt ein Geschwisterchen. Aber auch der Weggang der Lieblings-Krippenbetreuerin, der Tod von Opa oder Oma oder Spannungen zu Hause sind viele Veränderungen, die ein Kleinkind erleben kann. Diese Veränderungen können sich in Widerstand und Auflehnung äußern, auch beim Zubettgehen. Sprich so viel wie möglich mit deinem Kind, benenne, dass seine Gefühle ganz normal sind, verlängere die Schlafenszeit-Routine etwas und nimm dir (zusätzlich) Zeit zum Kuscheln.
Auch der Körper eines Kleinkindes durchläuft viele Veränderungen. Wachstumsschmerzen können dafür sorgen, dass dein Kind schlecht schläft. Aber auch Bauchschmerzen sind bei Kleinkindern häufig. Es kann eine Suche sein, aber manchmal gibt es eine einfache Lösung. Im Zweifel geh zum Arzt.
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Bei Kleinkindern vermischen sich Fantasie und Wirklichkeit oft. Deshalb ist es sehr wahrscheinlich, dass sich ein Kleinkind eine Hexe oder ein Gespenst in seinem Zimmer vorstellt. Kleinkinder verarbeiten auch Eindrücke, die sie tagsüber sammeln und nicht einordnen können, in ihren Träumen. Das verursacht manchmal Albträume. So können sie plötzlich Angst vor der Dunkelheit haben und nicht mehr mit geschlossener Tür schlafen wollen.
Achte darauf, keine spannenden Bücher vor dem Schlafengehen vorzulesen und lass ein kleines Licht im Flur brennen. Nutze die Fantasie auch, um ängstliche Gedanken zu verarbeiten. So kannst du mit spezieller „Geisterspray“ Gespenster vertreiben, damit dein Kleinkind danach wieder gut weiterschlafen kann.
Kleinkinder erkunden nun mal Grenzen. Das gehört zu ihrer Entwicklung und zur Entstehung eines eigenen Willens. So ärgerlich es manchmal auch ist, Kleinkinder sind standhaft, besonders wenn sie die Chance sehen, einen mentalen Kraftakt mit ihren Eltern zu beginnen. Es ist gut, in dieser Phase klare Absprachen über das Zubettgehen und die Anzahl der vorgelesenen Bücher zu treffen.
Will dein Kleinkind nicht schlafen und steht es immer wieder auf? Sorge dann für eine Erinnerung an das, was ihr vereinbart habt. Es kann helfen, mit einem Schlaftrainer und einem Belohnungssystem zu arbeiten. Begrenzung und Konsequenz sorgen für Erfolg. So schwer es manchmal auch ist.
Fängt dein Kleinkind an zu weinen, um seinen oder ihren Willen durchzusetzen? Komm dann nicht sofort zurück. Vereinbare mit dir selbst und deinem Partner, wie lange ihr das Kleinkind weinen lasst. Eine Richtlinie sind mindestens 3 bis maximal 15 Minuten. Wenn dein Kind weiter weint, gehe zurück ins Zimmer und versuche, dein Kind auf neutrale Weise zu beruhigen. Das machst du zum Beispiel, indem du dich auf die Knie neben das Bett setzt, einen Kuss und eine Streicheleinheit über den Kopf gibst und ruhig wiederholst, was das Schlafritual ist.
Lass dich beim Weinen vor allem nicht von deinem Kind dazu verleiten, es hochzuheben, wütend zu werden oder zu lieb und begeistert zu sein. Eine neutrale Haltung wirkt am besten.
Will dein Kleinkind nicht schlafen, haben wir ein paar Tipps für dich.
Sorge tagsüber für nicht zu viele Reize und vor allem nicht direkt vor dem Schlafengehen. Durch lebhafte Tobespiele und (laute) Fernsehszenen direkt vor dem Schlafengehen fällt es Kindern schwerer einzuschlafen.
Aber auch zu viele Reize tagsüber sorgen dafür, dass dein Kleinkind schlechter schläft. Setze dein Kleinkind nicht zu vielen Eindrücken aus, die nicht zu seinem oder ihrem Alter passen. Merkst du, dass dein Kleinkind abends schlecht schläft, versuche am nächsten Tag, etwas mehr Reize zu vermeiden.
Ein Kleinkind hat viel zu verarbeiten. Es kann sehr hilfreich sein, deinem Kleinkind den Tag mit einer ruhigen Phase mit wenigen Reizen ausklingen zu lassen. Dabei kann eine Gewichtsdecke für Kleinkinder gut helfen. Unter dieser Decke fühlt sich dein Kleinkind geborgen und beruhigt sich.
Außerdem kannst du selbst für eine ruhige Phase sorgen, indem du dich ruhig bewegst und gedämpft und weniger sprichst. Auch eine warme Dusche oder Massage kann entspannend sein, um anschließend ruhig im Zimmer noch kurz mit beruhigendem Spielzeug zu spielen, nicht zu grellem Licht und eventuell sanfter, ruhiger Musik.
Da Kleinkinder den ganzen Tag viele Gedanken haben, kann es helfen, sie am Ende des Tages eine Geschichte erzählen zu lassen. Für jüngere Kinder kannst du auch selbst auf ruhige Weise den Tag durchgehen.
Es klingt vielleicht logisch, aber wenn ihr als Eltern nicht auf einer Linie seid, wird es für dein Kleinkind keine Klarheit geben. Der allgemeine Ansatz, wie oben beschrieben, kann eine Leitlinie sein, die angewendet werden kann. Sorgt dafür, dass ihr ein Team seid und teilt auch die Aufgaben auf.
Kleinkinder lieben eine klare Struktur. Erstelle einen klaren Tagesablauf, mit dem du deinem Kind einen Rhythmus gibst. Außerdem gibst du damit das Signal, dass du als Elternteil den Rhythmus bestimmst.
Immer mehr Eltern entdecken die Vorteile einer Gewichtsdecke, um ihr Kleinkind besser schlafen zu lassen. Aber wie wählt man eine Gewichtsdecke für ein Kleinkind aus? Wichtig ist, dass du das richtige Gewicht für dein Kleinkind wählst. Dabei kannst du unsere Faustregel anwenden: Nimm etwa 10 % des Körpergewichts deines Kleinkindes. Viele Ergotherapeuten empfehlen, hier 0,5 kg bis 1 kg hinzuzufügen.
Achte darauf, dass dein Kleinkind die Gewichtsdecke selbst von sich wegschieben kann. Ist das noch nicht der Fall? Dann ist eine Gewichtsdecke im Moment noch nicht die richtige Wahl. Möchtest du mehr über Gewichtsdecken für Kinder wissen? Lies dann unseren Blogartikel „Eine Gewichtsdecke für dein Kind? Das musst du wissen“.
Stehst du mit den Händen im Haar und nichts hilft wirklich, damit dein Kleinkind besser schläft? Dann ist es auf jeden Fall nicht ungewöhnlich, bei Schlafproblemen (kurzfristig) professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Probleme werden durch schlechten Nachtschlaf oft nur größer. Ein paar einfache Tipps von außen können sehr aufschlussreich sein.
Wir hoffen, dass dieser Artikel dir etwas mehr Klarheit über den Schlafrhythmus deines Kleinkindes gegeben hat und dass die Tipps dir helfen, die Schlafqualität deines Kleinkindes zu verbessern.
Finde sofort die Gewichtsdecke, die zu dir passt.