11-03-2026
Schlafprobleme sind oft ein wichtiges Symptom von Angststörungen. Viele Menschen, die an einer Angststörung leiden, haben Schwierigkeiten beim Einschlafen, Durchschlafen oder finden keinen erholsamen Schlaf. Diese Schlafprobleme können wiederum die Angst verstärken, wodurch ein Teufelskreis entsteht.
Manchmal ängstlich zu sein ist ganz normal. Angst ist eine Reaktion deines Körpers zum Überleben. Sie sorgt dafür, dass du wachsam und aufmerksam bist. So kannst du zum Beispiel Angst empfinden, wenn du eine wichtige Entscheidung treffen musst oder ein Problem lösen sollst. Wenn du so viele Angstsymptome hast, dass sie dich im Alltag behindern, sprechen wir von einer Angststörung. Du bist dann ängstlich oder besorgt in Situationen, die eigentlich keine wirkliche Gefahr darstellen.
Menschen mit einer Angststörung erleben ernsthafte Beschwerden, die nicht einfach verschwinden und großen Einfluss auf ihre persönliche Entwicklung, Arbeit, Beziehungen und tägliche Aktivitäten haben. Erkennst du die folgenden Symptome oder Probleme? Dann ist es ratsam, mit vertrauten Personen oder deinem Hausarzt über deine Angstgefühle zu sprechen:1
Im Handbuch für Psychiater, dem Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM), sind verschiedene Typen von Angststörungen beschrieben, gemäß DSM-IV.2 Diese umfassen:
Neben diesen Angststörungstypen gibt es auch andere Störungen, bei denen Angstsymptome auftreten können, wie Zwangsstörung und posttraumatische Belastungsstörung (PTBS).
In den Niederlanden treten alle Arten von Angststörungen häufiger bei Frauen als bei Männern auf, unabhängig vom Alter. Die Zahl der Menschen mit Phobien ist besonders hoch. Die Häufigkeit von Angststörungen bei Erwachsenen liegt bei etwa 10 %, während dieser Wert bei Kindern und Jugendlichen niedriger ist, nämlich etwa 2–6 %.1
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Es besteht eine deutliche Verbindung zwischen Angst und Schlaf. Chronische Schlafprobleme erhöhen das Risiko, eine Angststörung zu entwickeln. Etwa 30 % der Menschen mit Schlaflosigkeit leiden auch an einer Angststörung. Häufige Symptome sind Schwierigkeiten beim Einschlafen, nächtliches Aufwachen und heftige Albträume, die oft bei Menschen mit posttraumatischer Belastungsstörung vorkommen.
Menschen mit Angst und Schlafproblemen geraten oft in einen Teufelskreis. Durch ihre Anspannung und Grübeleien fällt es ihnen schwer einzuschlafen. Danach sind sie durch den schlechten Schlaf müde und reizbar, was die Angstsymptome nur verschlimmert. Außerdem machen sie sich manchmal Sorgen über ihre Schlaflosigkeit, was die Angst noch weiter verstärken kann. Kurz gesagt, Angst und schlechter Schlaf können sich gegenseitig verstärken.
Menschen mit Angststörungen haben oft Schwierigkeiten beim Einschlafen wegen übermäßiger Gedanken und Gefühle, die sie wachhalten. Gewichtsdecken können dem Nutzer viele Vorteile bieten. Dieser tiefe Druck sorgt nämlich für eine beruhigende und entspannende Wirkung. Ähnlich haben Gewichtsdecken bei Menschen mit Angstgefühlen vergleichbare Effekte gezeigt.
Gewichtsdecken haben verschiedene positive Wirkungen auf den Körper, darunter:
Neben der Verwendung einer Gewichtsdecke gibt es einige weitere Tipps, die Menschen mit einer Angststörung helfen können, ihren Schlaf zu verbessern:
Wir hoffen, dass du durch das Lesen dieses Artikels mehr über Schlafprobleme bei Menschen mit Angststörungen erfahren hast. Hast du noch Fragen? Dann kontaktiere uns gerne. Wir helfen dir gerne weiter.
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